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Kinderberichte

Zebras im Weltall

Im Frühjahr haben wir, die Zebraklasse der Johann-Peter-Hebel-Schule, an einem Malwettbewerb des DLR, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V., teilgenommen.

„Hand in Hand um die Welt“ lautete das Motto. Jeder von uns hat ein kleines Selbstporträt gemalt, als Collage fliegen wir Hand in Hand in einer langen Reihe durch das Weltall.

Das Tollste ist, wir haben gewonnen! Über 1000 Schüler und Schülerinnen haben bei diesem Wettbewerb mitgemacht und wir sind eine von 30 Klassen, deren Bilder gedruckt und auf einem 10 Meter langen Textilstreifen zusammengefügt wurden, sodass wir nun Hand in Hand mit Kindern anderer Schulen im Weltall unterwegs sind. Die DLR hat extra eine kleine Trommel mit einem Spezialaufrollsystem entwickelt, auf dem der Stoffstreifen aufgewickelt wurde. Diese wurde dann über die Europäische Weltraumorganisation ESA zur amerikanischen NASA geschickt und von dort ging es Ende August mit der SpaceX-CRS-23-Mission zur Internationalen Raumstation.

Der deutsche Astronaut Matthias Maurer wird unsere „Selfies“ während eines Livestreams auf der ISS zeigen. Nach seiner Rückkehr zur Erde wird der Textilstreifen zerschnitten und die Bilder jeweils gerahmt und an die Siegerklassen geschickt werden – mit einem Zertifikat, dass sie tatsächlich (und damit auch wir!) im Weltraum waren!

Klar, dass wir uns jetzt auch in der Schule ganz stark mit dem Weltall beschäftigen!

Die Zebra-Klasse

Weitere Infos dazu gibt es auf den Internetseiten des DLR.

Die Weihnachtswerkstatt der Zebraklasse

Am 08.12. fing die Weihnachtswerkstatt in unserer Klasse an.

Am ersten Tag buk die Jük 2 Plätzchen und gestaltete Tüten weihnachtlich. Der Sinn des Projektes war es, Flüchtlingen, armen, alten und kranken Menschen eine Freude zu machen. Die Plätzchen verteilten wir etwas später an Flüchtlinge.
Bei der zweiten Weihnachtswerkstatt schrieben wir Weihnachtselfchen auf Sterne und verzierten diese. Kinder, deren Eltern mit Kranken zu tun haben, nahmen die Sterne mit nach Hause und die Eltern verteilten sie.

Beim nächsten Mal bastelten wir Schneemänner und Weihnachtskrippen aus Papier und Sternenkränze.

Diese Basteleien gingen an die Bewohner des Seniorenheims. Für diese Aktion wollte unsere Klasse natürlich kein Geld, aber der Chef des Seniorenheims hat uns zwei Geldscheine in einen Dankesbrief gesteckt. Dieses Geld haben wir „Wasser ist Leben e.V.“ für unser Patenkinderheim „Naya Jeevan“ gespendet.
Unser Fazit ist: Alle Leute haben sich sehr über die Geschenke gefreut! Die Arbeit hat sich also gelohnt! Tom brachte es ganz gut auf den Punkt: Teilen macht glücklich!

Moritz & Jakob

Bergchallenge

Ein Schüler der JüK3 hat sich von der Klassenlektüre „Münchhausen” inspirieren lassen und einen Bericht über die Berg Challenge der JPH-Grundschule verfasst, der seine Konkurrenten sicherlich vor Angst die Beine schlottern lässt!

Die Berg-Challenge hat mir von Anfang an gefallen. In der ersten Woche bin ich vierzehnmal über’s Lehener Eck gejoggt.
Ich merkte, dass viele Kinder der Johann-Peter-Hebel-Schule mit oder ohne Familie Punkte sammelten. In der zweiten Woche war ich mit meiner Familie zweimal auf dem Rosskopf. Die Aussicht vom Turm aus war super schön.
Dann bin ich (weil meine Eltern arbeiten mussten) mit Freunden vom Rebberg über’s Lehener Eck und zum Wildtäler Eck gelaufen. Die nächsten Tage war ich noch 6 mal beim Lehener Eck.

Punktezwischenstand: 760 Punkte.

Da inzwischen Ferien waren, konnte ich trotz des schlechten Wetters besonders viele Punkte sammeln. Aus Spaß lief ich einmal rückwärts zum Rebberg und auch rückwärts wieder zurück. Am nächsten Tag lief ich mit meiner Familie zur Zähringer Burg, von dort zum Rosskopf und von da aus zum Streckereck.

Auf dem Weg dorthin begegnete uns ein Fuchs. Er war ziemlich hübsch. In den restlichen Tagen der Ferien war ich noch 12mal beim Lehener Eck und 7mal bei der Zähringer Burg. Nach den Ferien ging die Schule wieder los.

Montag und Mittwoch war das Wetter ganz okay und am Mittwoch war es vormittags sogar richtig warm. Deshalb plante ich eine Rebberg-Lehner Eck-Wildtäler Eck-Tour. Aber dann fing es plötzlich an zu Gewittern. Also bin ich nicht mehr gelaufen.

Den Rest der Woche war ich noch 3mal auf dem Leheneck.

Punktezwischenstand: 1510 Punkte.

Es war nicht mehr viel Zeit. Die Berg-Challenge war bald vorbei. Wir hatten noch 12 Tage Zeit. Also lief ich so viel ich konnte und schaffte noch einmal 600 Punkte indem ich viermal auf die Zähringer Burg, 13 mal aufs Lehener Eck, zweimal auf den Rosskopf, einmal aufs Streckereck und sechsmal auf den Rebberg lief.

Insgesamt: 2110

Das waren meine Touren in der Berg-Challenge.

Corona machte uns allen einen großen Strich durch die Rechnung – besonders auch dem Sportunterricht. Selbst in den Vereinen war lange kein Sport mehr möglich.

Doch Bewegung und frische Luft sind immer wichtig! So entstand die Idee für unsere Bergchallenge: Jedes Kind kann für seine Klasse Punkte sammeln, in dem es bestimmte Ziele im nahegelegenen Schwarzwald erwandert oder diese mit dem Mountainbike abfährt. Die Klasse mit den meisten Punkten gewinnt, natürlich geordnet nach Klassenstufe. Die Sieger erwarten natürlich schöne Preise.

Nachdem alle Kinder enorm fleißig unterwegs waren und selbst dem regnerischen Sommerwetter getrotzt haben, können wir der 1b, der 2b, der 3a, der 4b und der JüK1 ganz herzlich gratulieren!

Dem Lehrer*innen-Team ließen die Kinder übrigens keine Chance.

Geduldsfäden zum Mitnehmen

In den letzten Wochen haben wir viele Geduldsfäden geflochten. Nun haben wir ein Brett mit „Geduldsfäden zum Mitnehmen“ aufgehängt. Hier darf sich jeder Mensch einen Faden nehmen, der dringend etwas mehr Geduld braucht.

Wo diese sind, verraten wir aber nicht. Spaziergänger werden sie sicherlich bald entdecken.

Waldprojekt

In jedem Schuljahr finden an der Johann-Peter-Hebelschule für die dritten Klassen die Wald-Projekttage statt. Die jahrgangsübergreifenden Klassen nehmen einmal in vier Jahren an den von unserem Förderverein Hebelwerk e. V. mitfinanzierten Waldtagen teil.
Schüler und Schülerinnen berichten von ihren Erlebnissen im Wald:

„Am 30.6.2021 ging unsere Klasse, die Zebraklasse, in den Gundelfinger Wald, aber nicht alleine, sondern mit dem Jägermeister Herrn Simon. Er erklärte uns, dass wir im Wald leise sein sollten, um die Tiere nicht zu stören, nichts rumwerfen und die Augen offen halten sollten. Als wir ein Stück gegangen waren, sagte Herr Simon, dass wir schon zwei Tiere übersehen hätten. Jetzt haben wir nach Tieren natürlich gesucht und auch welche gefunden: Es waren ein ausgestopftes Wiesel und eine ausgestopfte Eule. Unterwegs fanden wir noch viele andere ausgestopften Tiere, zum Beispiel einen Marder und einen Dachs. Herr Simon hat uns jedes Mal viel über die Tiere des Waldes, ihre Krankheiten und vieles mehr erzählt. Zum Schluss haben wir uns noch in Gruppen aufgeteilt und ein Wald-Mandala aus Stöcken, Blättern und Gräsern gemacht. Ich fand diesen Tag gut.“

„Am zweiten Tag des Waldprojektes zeigte uns Herr Simon ein ausgestopftes Eichhörnchen und erzählte uns einiges über das Tier. Danach musste jeder von uns drei Erdnüsse im Wald verstecken. Nun ging es tiefer in den Wald hinein und Herr Simon zeigte uns auf einem Plakat das Wildschwein. Er hatte auch echte Wildschweinhauer dabei.

Er erklärte uns auch noch den Unterschied zwischen Feldhasen und Kaninchen, dabei hat er uns immer wieder Bilder gezeigt. Er erklärte uns, dass ein Hirsch ohne Geweih so groß wie ein Pferd ist. Außerdem, dass Rebhühner ganz selten geworden seien, weil sie so viel Ruhe brauchen. Dafür gibt es aber wieder mehr Fasane. Als wir wieder am Waldspielplatz waren, mussten wir unsere Nüsse suchen, die wir versteckt hatten. Leider konnten wir uns nicht an alle Verstecke erinnern. So geht es den Eichhörnchen auch oft im Winter. Zum Abschluss haben wir noch verschiedene Spiele gespielt und in Becherlupen Insekten und Blätter angeschaut. Die Waldtage haben viel Spaß gemacht!“

Laurens

„Die Waldtage waren toll! Herr Simon führte uns durch den Wald. Wir mussten Tiere suchen, die ausgestopft waren und fanden einen Dachs, einen Marder, ein Wiesel, eine Eule und einen Specht. Es war gar nicht so leicht, diese Tiere im Wald zu finden. Herr Simon erklärte uns, wie die Tiere leben, was sie fressen und was für Gefahren und Krankheiten es für sie gibt. Er zeigte uns sogar den Schädel eines Rehs. Wir machten auch Mandalas aus Naturmaterialien. Das war toll!“

Luisa