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2023 Kinderberichte
Aktion der 2. Klassen

Müllsammelaktion

Am 27. Februar, gleich nach den Faschingsferien 2023, haben wir mit allen vier 2. Klassen eine Müllsammelaktion durchgeführt. Wir haben in der Umgebung vom Bahnhof in Gundelfingen alles aufgehoben, was wir gefunden haben.
Allen Schrottmüll, einen fast vollen Restmüllsack und einen gelben Sack haben wir auf ein Pick-Up- Auto der Gemeinde gelegt, das zufällig dort stand. 20 Glasflaschen haben wir nach Farben sortiert in den Flaschencontainer beim ASG- Schulzentrum geworfen.
Eine tolle Aktion!
Hebelinos Rasende Reporter 1

Zirkus Hebelino

Interview mit Dirk von Mixtura Unica
(H: Hebelinos Rasender Reporter, D. Dirk)

H: Was bedeutet Mixtura Unica?
D: Wir, also unsere Zirkus Firma heißt so. Man könnte es mit einzigartiger Mischung übersetzen.
H: Wer gehört alles zu Mixtura Unica?
D: Bei den Auftritten ist noch ein Dirk dabei; der Christoph, die Nika, der Norbert, der Christian und ich.
H: Warum macht Ihr diesen Beruf?
D: Weil es Spaß macht.
H: Wie kamt Ihr auf die Idee mit Schulen zu arbeiten?
D: Das haben wir uns ehrlich gesagt nur abgeguckt. Wir haben das gesehen und gesehen, dass das schön ist und dann haben wir das auch gemacht.
H: Wie lange macht Ihr diese Arbeit schon?
D: Vielleicht so 14 /15 Jahre mit den Schulen. Das Auftreten schon viel, viel länger. Das weiß ich gar nicht so genau.
H: Habt Ihr noch einen anderen Beruf oder könnt Ihr von der Zirkusarbeit leben?
D: Beides. Wir können von der Zirkusarbeit leben. Da sind so viele Schulen, die das machen wollen, dass wir da eigentlich immer zu tun haben. Wir hätten aber auch alle noch einen anderen Beruf, was wir vorher gemacht haben.
H.: Tretet Ihr auch selbst auf?
D: Ja, immer noch.
H: Was denn zum Beispiel?
D: Wir haben ein Kinderstück, der andere Dirk, der Christoph und ich. Das spielen wir manchmal auf Stadtfesten oder Familienfesten.
H: Was macht Euch bei Eurer Arbeit mit Schulen besonders Spaß?
D: Das macht alles Spaß. „Besonders“ ist schwierig. Wir sind in den Schulen, man lernt so viele kennen, die Aufführungen sind so toll, mit den Kindern ist es gut.
H: Was war eines Eurer schönsten Erlebnisse?
D: Weißt du, wir haben fast jeden Freitag, immer an einer anderen Schule, so eine tolle Vorführung – und das ist immer total toll.

H: Und was ist schon einmal so richtig schiefgelaufen?
D: Ach, das kriegt man alles gelöst. Die Sicherung ist mal bei einer Aufführung herausgesprungen und da ist es plötzlich dunkel gewesen. Oder ich habe mal vergessen die Schminksachen mitzunehmen und da musste ich ganz schnell Schminke kaufen gehen.
H: Warum habt Ihr Euch diese Gruppeneinteilung ausgesucht? Also Backstage und so?
D: Das haben wir alles ausprobiert mit den Kindern. Wir haben gemerkt, dass Jonglieren gut ist. Das ging nicht auf einmal, da kam immer mehr hinzu, von dem wir gemerkt haben, dass das mit den Kindern gut geht.
H: Wohin geht es als nächstes?
D: Die nächste Schule ist in Emmendingen.
H: Was war Eure weiteste Reise für ein Zirkusprojekt?
D: Wir sind oft bei Ulm, das ist so das Weiteste.
H: Vielen Dank für das Interview!
Hebelinos Rasende Reporter 2

Interview Schulleitung

H: Wie oft war der Zirkus schon an der JPHS?
SL: Es ist dritte Mal jetzt, einmal vor vier Jahren und dann vor langer Zeit schon einmal.
H: Wie lange dauert die Vorbereitung für das Zirkusprojekt? Wann haben Sie damit angefangen?
SL: Gebucht haben wir es schon vor über einem Jahr, denn die Zirkuspädagogen haben immer viel zu tun. Richtig angefangen mit der Vorbereitung haben wir im neuen Schuljahr, im September. D.h. ein halbes Jahr Vorbereitung.
H: Wie viele Leute helfen mit?
SL: Ganz, ganz viele! Alle Kinder, alle Lehrerinnen und Lehrer, fast alle Eltern. Und dann noch das Sekretariat, von Kernzeit und Hort sind einige dabei, der Herr Weckerle, unser Schulsozialarbeiter, die Hausmeister, Praktikantinnen und Praktikanten, der Marcin …. Also ganz viele helfen mit.
H: Warum dauert die Vorbereitung so lange?
SL: Es sind eigentlich zwei Dinge: Einmal die Projektwoche und dann das große Fest am Samstag. Für die Projektwoche muss alles für die Kinder organisiert werden und für das Fest am Samstag muss man mit den Eltern besprechen, wie das mit dem Essen läuft, mit der Dekoration, den Getränken und all diese Dinge.

Vielleicht erinnert ihr euch noch an unseren Einführungstag für die Projektwoche am ersten Dezember. Davor haben wir schon mit den Lehrerinnen besprechen müssen, wie wir das machen, wie ihr auswählen und eure Wahl, also die 5 Wünsche abgeben könnt. Dann mussten die Gruppen eingeteilt werden. Das braucht viel Zeit.
H: Was ist das Schwierigste dabei?
SL: Den Überblick zu bewahren und nichts zu vergessen, auch keine Kleinigkeit! Zum Beispiel in der Projektwoche, dass ihr alles habt, dass jeder weiß, wann er wo sein muss. Wer kümmert sich um das Essen und was gibt es, wer macht die Dekoration und wie soll diese aussehen, wann sind die Shows, wer besorgt die Servietten und noch viel mehr … Es sind einfach sehr viele Dinge, an die man denken muss.

H: Und was gefällt Ihnen besonders gut?
SL: Ich finde ganz toll, dass wir mit allen Kindern und Lehrkräften zusammen wieder eine Projektwoche haben und ganz anders arbeiten. Ihr mischt euch in Gruppen, mit anderen Klassen, die LehrerInnen arbeiten mit ganz anderen Kindern, ihr mit LehrerInnen, die ihr vielleicht noch nicht kanntet und dass wir mal andere Dinge machen und ein Thema haben, das mit Unterricht, wie ihr ihn sonst habt, nichts zu tun hat. Und dann natürlich die großen Aufführungen, die wir zusammen haben. Toll ist auch zu sehen, wie viel Spaß die Kinder haben. Das sieht man schon beim morgendlichen Treffen in der Halle, wie alle lachen und sich freuen. Das ist toll.

H: Wenn Sie noch ein Kind wären, bei welchem Projekt hätten Sie am liebsten mitgemacht?
Frau Doderer: Ich glaube, Tuch oder Trapez, weil ich mich das eigentlich so nicht traue. Aber dann hätte ich gedacht, das probiere ich jetzt mal aus, mit den Zirkuspädagogen würde ich das mal probieren – in der Luft zu hängen und so….
Frau Hauger: Ich glaube ich hätte bei den Zauberern mitgemacht, weil ich es so fantastisch finde, wie die Tricks gehen. Oder auch Reporter, weil ich gerne schreibe.
Frau Doderer: Trampolin hätte ich auch noch gut gefunden, weil man endlich einmal ganz viel Trampolin springen darf, was im Sportunterricht nur ganz selten ist.
Frau Hauger: Seifenblasen und Feuer hätte ich auch gerne gemacht. Feuer ist auch toll und Seifenblasen ist einfach so etwas ganz Ruhiges.
H: Gibt es noch etwas Wichtiges, was Sie sagen wollen?
SL: Wir wünschen uns sehr, dass es am Samstag zwei ganz tolle Shows gibt, dass die Zuschauer viel Spaß haben und dass vor allem die Kinder bei den Aufführungen viel Spaß haben – und dass gutes Wetter wird!
H: Vielen Dank für das Interview.